Hinweise zur Tinität


1.

Die Handlungsweisen, die wir als göttlich(e) verehren und (als für uns mithin vorbildlich) achten dürfen, sind mit der Idee der Handlung schlechthin verbunden und teilen diese zur Einheit des wirksamen Handlungsvermögens (als Handlungsmacht Gottes, die ihrem Begriffe nach nicht fehl geht, nicht unwirksam ist) so ein, daß wir zur Einstimmung im Handeln geleitet und so als gottgemäß uns verhaltend die ursprüngliche Einstimmung der Handlungen, die wir der Personalität Gottes im Verhalten zu Personen, also den göttlichen Personen, die wir sie als trinitarisch sich verbindend denken, / in trinitarischer Verbindung erkennen, zuerkennen.

Sind Vater und Sohn eines Wesens, aber als Personen verschieden, dann sind ihre Handlungsweisen, wenn wir sie als (zwei) Personen denken verschieden, als zueinander sich verhaltend aber nicht unabhängig voneinander (wirksam). [Das Werkwirken dann bereits ein Drittes, das als Handlungsweise den Geist als Person so erfordert, wie wir usn vom Sohn her nur selbst einsetzen können: im Sein als Person, die den Geist Gottes als ihren Geist (empfangen) hat.]

Ist der Vater die Güte, sein Handeln das der Güte und aus Güte, dann ist die Handlungsweise des Sohn als die Schönheit ihres Emfangens als Angemessenheit von Geben und Annehmen, im Wirkhandlen aber des Geistes, in dem die Einstimmung als Handlungsbestimmung dem Widerstreit gegenüber wirkend diesen aufgelöst hat.

Handlung als Handlung, von der Person, die handelt, unterschieden und ein Verhalten zwischen Personen („anzunehmen“) zu denken erfordernd [ist nicht als Identität des Wesens als Person, sondern mit deren Einsatz für die Handlungs(bestimmungs)erfüllung „anzunehmen“], läßt sich in Vollkommenheit gar nicht denken ohne die mit der Sukzession in der Zeit verbundene Machtausübung gegenüber dem, was noch nicht beherrscht, was der Vollendung der Handlung noch entgegensteht: der Materie der Handlung, die entweder Materie der Arbeit im gegenstandsverändernden, gegenstandsformenden Handlungsverhalten ist oder Widerstreit, der die Handlungsweise dann zur Verantwortung von Handlungsvermögen und ihrer Einstimmung verhält, daß sie gelinge. Das Ausstehen des Gelingens von Handlung wird mit der Kraft zur Erfüllung durch den Sohn repsäsentiert, der die Vollendungsbestimmungen in Bedingungsbegriffen des Vermögens und seines Maßgrundes in das Beurteilungsverhalten der Gemäßheit des Handelns in dessen Bewußtheit gibt und so den (göttlichen) Geist als unserem mit dem Selbstbewußtsein der Handlungsverantwortung aus Achtung der Vermögensbedingungen einverbunden (eins) (eingegangen, in uns, geheiligt als Ort der Anwesenheit) aufgenommen haben kann.

2.

In personaler Unterscheidung ist die Handlungsart des Vaters notwendig als verschieden von der des Sohnes, aber sie ebenso sehr bedingend wie sie durch den Sohn in dessen Handeln sich als bedingt zeigt: das Geben ist nicht ohne Nehmen und kann nicht unterschieden werden, wenn nicht etwas gegeben und als dasselbe genommen wird, das mit dem Vermögen des Annehmenkönnens verbunden sich doch von diesem wiederum unterscheidet, da das Vermögen anzunehmen je vorausgesetzt ist, daß ein Handeln des Annehmens (von etwas) gedacht werden kann. Also kann das Vermögen, etwas anzunehmen, nicht selbst gegeben sein. Die Handlungsart, wie das Vermögen des Nehmens „entspringt“ (gegeben = als wirksam sein kann = ausgeübt werden kann), kann nur als ein sich selbst hineingeben gedacht werden, also in einem zeitlichen Vorgang der Identitätsübergabe von Vermögen, die nicht sich in etwas hineingibt, sondern es dadurch erzeugt. Darum muß Gott ursprünglich als Gabe im Vermögen der Annahme (von Gaben) gedacht werden, und so sich von den Gaben unterscheiden (die dann Gaben des Geistes werden, die Gott als ursprünglich Annehmend „gegeben“ werden können. Das ursprüngliche Vermögen der Annahme ist aber der Sohn als Gott selbst und es ist keine Vaterhandlung, den Sohn als Vermögen der Annahme zu schaffen; die Zeugung wandelt sich in die Bezeugung als Gabe der Heiligung (Verherrlichung), die eine Verherrlichung Gottes als Vater ist. Darin ein Rücknehmen in Nicht-Zeitlichkeit als Ewigkeit.

In jeder Gabe eines Gebens des Vaters zum Sohn ist der Sohn dem Vater zugewandt. Eine Handlung zur Bestimmung der Sendung, so daß der Sohn sich uns zuwendet, ist nur in Fortwendung vorstellbar. Dies bleibt Zuwendung zum Vater nur, wenn im Geist der Vater durch den Sohn unter den Menschen anwesend bleiben kann. Nicht also vor der Welt, sondern in der Welt (Gott als Geist in Welt).

Darum muß die Aussendung des Sohnes Sendung des Geistes mit der Sendung der Menschen sein, mit deren Erkenntnis und Entsprechung Vater und Sohn als eines Wesens im Geist sind (Anweseheit als geschichtliche). Ewigkeit des Wesens mit Idee der Handlung als gütig und gerecht, wahr und schön, in Weisheit und Liebe von Macht als wahrhaft göttlicher, in den Werken des Geistes.

Ohne Geist im Werk (als Wesensbestimmungsentsprechend) keine Ewigkeit der Einheit von Vater und Sohn.

In personaler Verschiedenheit der Handlungsarten ist das Verhältnis ihres Verhaltens zueinander als miteinander im Geist für das Entsprechendseinkönnen der Menschen im Bewußtsein ihrer Vermögen und Bedingungen, Handeln zu können, auf das Entsprechungshandeln verwiesen, das in Reflexion allein als seine Beurteilung auf das Personverhalten Gottes verweist und so erst die Einteilung der Handlung in Reflexion der Urteilskraft für das Verhalten vornehmend, die Unterscheidung und Einheit der Personen als die Einheit Gottes (mit Begriffen) behalten kann. (im Wort des Sohnes)

3.

Der christliche Glaube denkt Gott als den Dreieinigen. In den entsprechenden Symbolen von Nicäa und Konstantinopel, die eine konziliar begründete Einheit im Glaubensverständnis der Kirche zu gewährleisten suchen, ist die Formel des einen Wesens (ousia, Substanz) und den drei Personen (hypostasen) geprägt worden. Auch wenn sich solche Formeln mit den darin gebrauchten Begriffen nicht unmittelbar auf die Weisen der Gotteserkenntnis in den Evangelien beziehen lassen, so geben sie doch guten Anhalt für die Orientierung des Denkens und der Verstehensarbeit im Glauben an den einen Gott, dessen Einheit wir sonst nicht wahren könnten. In gewisser Weise war es das Anliegen der genannten Konzile, dem begreifenden Denken im Verhältnis (in seinem – begriffsbedingten -  Verhalten) zu Gott jene Weisung in Begriffsverhältnissen zu geben, in der wir erkennen (begreifen), daß allein durch die trinitarsiche Strukturform des Gedankens an Gott ein begriffliches Denken, das das Glaubensbewußtsein im Wissen, was wir glauben begleitet, möglich macht und so zum Bewußtsein der Glaubwürdigkeit oder der Vernünftigkeit des Glaubens (als mit unserem Vermögen in Begriffen zu denken nicht unvereinbar) gehört.


Die trinitarsiche Formulierung des Gottesbegriffs hat nun Folgen für die Vorstellungen vom Handeln Gottes. Dieses kann nicht als von einem Subjekt analog eines subjektiven Handlungsverhaltens  einzelner menschlicher Personen ausgehend gezeichnet (geschildert) werden, denn alles, was als Subjektsein für Gott denkbar wäre, müßte einer der Hypostasen (Personen) zugedacht werden. Diese haben aber keine Einheit in einem Subjekt, auch wenn man zugesteht, daß alle Handlungen Gottes im Verhältnis zu Welt und Menschen immer alle Personen gemeinsam bewirken. Unterscheidet man die Personen nach verschiedenen Handlungsarten (und entsprechenden Attributen des Wesens), dann ist für jede Handlung Gottes (ad extra) vorgängig ein Verhalten der Personen zueinander zu denken und im Bewußtsein, Gottes Handeln angemessen zu denken (d.i. es zu erkennen), übernehmen wir unwillkürlich die Aufgabe, die Einheit des Wesens als durch das personale Verhalten in jeder als göttlich gedachten Handlung geltend gemacht und ermöglicht zu sehen,

Anders gesagt, wenn immer alle drei Personen in Konstellation verschiedener Wesensbestimmungen „bestimmend“ werden für das gotteseigene Handeln, dann können wir uns dieses nur als solches (als wahrhaft göttliches Handeln) denken, wenn es sich durch das „Zusammenwirken“ der drei Personen zu erkennen gibt und also unser Begriffsdenken vom Gotteshandeln selbst ermöglicht und leitet. Dann ist der Begriff (von Gott als handelnd) in seiner Struktur ein Prozess, der die Erkenntnis als Verbindungarbeit der handlungsverhaltensbedeutsam unterschiedenen (den Personen attribuierten) Wesensbegriffen zur Einheit des Wesens in drei Personen übernimmt und also keinen außertrinitarischen Begriff der Gottheit Gottes in der Lage ist so fassen und für ein Subjekt, das wir Gott nennen, geltend zu machen, wenn wir an Gottes Handlungen denken.

Genau diesen in Verantwortung der Einheit der Gotteserkenntnis (dem Trinitätssymbol gemäß) teilnehmende Erkenntnisverheißung und Erkenntnisauftrag bekundet das Johannesevangelium insbesondere in seinen Abschiedsreden Jesu.

4.

Gott als Vater ist uns überhaupt nur denkbar (annehmbar als Vater) durch den Sohn, da wir an der Sohnschaft teilhaben. Alle Handlungen des Vaters sind darum „als durch den Sohn vermittelt“ nur aus einer Haltung der Nachfolge vorstellbar und wir können nicht (ohne Verlust der Einheit Gottes im Glaubensdenken) Handlugnen des Vaters im Verhältnis zu uns ohne das (erlösende, rettende, richtende, gerechtmachende, Frieden schaffende) Handeln des Sohnes denken. Dieses aber ist ein Handeln der Maßgabe und der Gründung (von kirchlicher Gemeinschaft, die verehren und verkünden können soll), darin er sich vorbildlich gibt und als Vorbild wirksam: im Geist der Wahrheit und so in der Erkenntnisarbeit begriffen, die er uns mit der Sendung überantwortet.

Damit ist kein gültiger Gedanke an eine Handlungsmacht des Vaters (in christlich konziliarer Verantwortung der Einheit von Kirche und Christenheit) denkbar, die „unmittelbar“ das Handeln und Verhalten (gar das Bewußtsein und die Entscheidungen) der Menschen „bestimmte“. Vielmehr bekundet das Evangelium für uns eine Schranke der Vorstellbarkeit des Vaters, indem der Glaube an Jesus den Christus als Gottessohn diesem die „Macht über alle Menschen“ als gegeben annimmt (Joh 17,2) . Hier ist kein Machtvorbehalt gedacht, sondern diese uneingeschränkte Vollmacht bedingt, daß „er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben schenkt“ - also das erlösende und Teilnahme an der Gotteserkenntnis ermöglichende Handeln Gottes als Mensch vollbringen (ausführen) kann. Das dem Sohn „die Seinen“ Geben des Vaters ist mit dem „Mach über alle Menschen“ Geben verbunden: der Sohn als das Wort Gottes, das Gott zu erkennen gibt, da es ein Vaterverhältnis in der Teilnahme an der Sohnschaft (= als den Seinen) ermöglicht, richtet sich an „alle Menschen“ und ist in seiner Art von Macht als Erkenntnisgebend durch das ansprechende, vernehmlich werdende Wort auf ein Annehmen im Hören und Folgen angewiesen, verhält sich als Mensch unter Menschen zu ihnen und darum geschieht alle Handlungsmacht des Sohnes als Wort der Gotteserkenntnis in der Stiftung von Sohnschaft (Gotteskindschaft, aus der allererst Gott als Vater uns zugewendet erscheinen kann, uns denkbar wird, da wie die Haltung des folgsam entsprechenden einnehmen und in diesem Verhalten Gott selbst „als den einzigen wahren“ erkennen).

5.

Vater wird vergleichend als „größer“ bezeichnet, weil er gibt – und der Annehmende im Weitergeben das Gedächtnis als Dank bewahrt – nicht aber dadurch, daß es einen Machtvorbehalt, ein „größeres Vermögen“ des Vaters gäbe oder er die Übergabe aller Macht wieder rückgängig machen könnte (oder überhaupt nur wollen könnte). Darum heißt es in 17,10 „alles, was mein ist, ist dein und was dein ist, ist mein“ - es bezieht sich auf das Verhalten zu Menschen als unter ihnen.

Wir müssen die Übergabe (aller Macht) auf zweifache Weise mitvollziehen: im Denken als ursprüngliches Geben des Vaters, das nur im Annehmen des Sohnes (der Annahmehandlugn) als Gabe ist (erfüllt ist = als göttlich vollkommen) und im Teilnehmen am Annahmeverhalten des Sohnes asl ein Weitergeben, so daß wir als die Seinen aus solchem Grundverhältnis des Gegebenseins im Annehmenkönnen gelten können.

Damit bleibt der Vater der Gebende, ohne daß es als Vaterhandlung gedacht werden muß und kann, wer von uns zu den Seinen zählt und wird zählen können, weil sich solches Teilnehmen nur aus der Teilnahme denken läßt und nicht als Einteilung der Guten und Bösen von einem danebenstehenden Denkverhalten (das nicht christusgemäß wäre): denn wir sind (mit der Unterscheidungskraft des Rechten und Unrechten) in die Sendung berufen und wahren so das Wort im Verhältnis der Macht zu allen Menschen. Die Teilnahme an der Gottessohnschaft in Christus ist ein Gesandtsein wie er in Ausrichtung auf alle Menschen und muß in der Geltung des Worts als Gotteserkenntnis (wie vor allem Sein der Welt) auf alle Menschen weiterhin zugesprochen werden (sich verbindend mit dem Taufbefehl in Mt 28)

Das „Größere“ des Vaters drückt sich auch in der Bitte aus von Jesus an den Vater (Joh 14,16); asl Christus und bevollmächtigter Sohn wendet sich aber die Haltung als uns teilgebend, da er nicht mehr bitten muß (Joh 16,24) – d.h. was durch die Macht des Sohnes gewährt wird, wird durch den Vater gewährt, es gibt keine Entscheidungsinstanz mehr dazwischen: wir denken Gott als Vater durch Christus nicht (mehr) als „souverän verfügendes, bestimmendes, entscheidendes Subjekt“ - wie denn sonst kann durch ein Bitten eine Gotteshandlung „gerufen“, herbeigerufen werden (d.i. so angefordert werden, daß sie ohne Vorbehalt des Vaters im Sohn gewährt wird: den Seinen, da sie am ewigen Leben als Gotteserkenntnis teilhaben?

(Vater gibt im Namen des Sohnes 16,24- und damit in euerem Namen: als Teilnehmende ist Gott zum Stellvertreter der (noch nicht gottemäß und selbstgemäß einig gewordenen) Menschheit.

6.

Die Verschränkung von Erkenntnis und Sendung ist unauflöslich und für alle Beurteilung, was Gotteserkenntnis im Verhältnis zum Vater durch den Sohn heißt, maßgebend:

Jesus spricht schon für die, die er anspricht (die Seinen), wenn er den einzigen wahren Gott als Du anspricht und ihn mit Jesus als Christus (mit sich identifiziert), indem er so zugleich in ein Erkenntnisverhältnis zu sich tritt – nicht einfach eine Selbstoffenbarung als der einzige Gott (mit Gott im Verhältnis zum Vater identisch), sondern weisend, daß ohne ein Vaterverhältnis durch den Sohn, also im Einnehmen der Gottessohnschaft keine Erkenntnis der Einzigkeit als wahrer Gott möglich ist. Darum vertritt der Sohn die Seinen im Verhältnis zum Vater und kann nur mit der Identität als Gott in dieser Vertretungsmacht (dessen, der die Vollmacht angenommen hat) die Seinen als Vorbild anweisen, da er sie ebenso vertritt wie den Vater für sie unter ihnen. Nur ist ist die unio im Verhalten als Gott und Mensch für die Person Jesu Christi im Gesist des Konzils von Chalkedon zu denken und so muß, was dort „Natur“ heißt, als Verhaltensart dem Wesen entsprechend ausgeführt, kann nur erfüllt werden.

Darum kann die zweifache Vertretung nicht in einem Bedeutungsgedanken im Verstande gehalten werden (aber deswegen nicht schlichtweg unbegreiflich oder Geheimnis, sondern offenbar in der Erkenntnis als nur mit den wegzeigenden Verhaltenswandlungen im Strukturprozess der Trinität als „ewiges Leben“, da wir nicht denken können, ohne erkennend in Annahme der aus der Vertretung uns mit übergebenen Sendung zur Verkündigung an alle Menschen (in der Kraft des Geistes) teilzunehmen

Chalkedon: Person (und damit Subjekt) allererst in der Unio aus der zweifachen Vertretung im Verhalten zu den Seinen und deren Sendungsbestimmung (als Kirche) Verantwortung für die ganze Menschheit zu übernehmen.

Alle Vorstellungen von Handlungen eines einzelnen Handlungsubjekt, das wir als „des (einen) Gottes“ vorstellen, sind nicht lediglich als analoge Übertragungen von Handlungsweisen einzelner Menschen zu behandeln, die dann ins ungemäße (unendliche der Attributbestimmungen – Gütehandlung des Gebens, Gerechtigkeitshandlung des Richtens ... Liebeshandlung des Versöhnenden) übersteigert gedacht werden (und gar keine Angemessenheit im Gottesverhältnis, keinen Erkenntnisbegriff als Teilnahme am ewigen Leben gewähren), sondern sie sind als in Christus „übertragen“ gleich den Bitten zu verstehen und erfahren sich im Werden der Gotteskindschaft als von Chrsitus her in der Verhaltensart verwandelt: diese Wandlung beginnt im Denken als ein wendendes Erkennen. Den Wesensbegriffen in Übernahme der Aufgabe zur Wahrung der Wesenseinheit in der Bildung von Wegstrukturen der zu bewahren möglichen Teilnahme im Sendungsbewußtsein gemäß entscheiden sich die Verhaltensarten und ihre Bestimmungen hin zu jenen dann auch durchgängig als eigentlich sittlich begreifbaren Verhaltensweisen der Handelnden (Tut ab alle Schlechtigkeit) – hineingesprochen Verheißung und Auftrag in die Bildung der Entsprechungsvermögen als Personen in Gemeinschaftsverantwortung als im Grund (aus der Gotteserkenntnis erkennbar werdenden) Selbstverantwortung (weil kein Bestand ihrer Werke ohne Gott als Geist durch den Sohn).

7.

Abgelegt wird in der Annahme der Unabtrennbarkeit von Gottes- und Selbsterkenntnis mit der Übernahme von Verantwortung für die ganze Menschheit und darum ein Selbstverhältnisform als Person, die um die Bedingung ihrer Identität in Ursprungsverbundenheit mit allen Menschen weiß – so ihr Achtungsverhalten zur Menschenwürde begründet erfährt und als wiederhergestellt in Einverpflichtung – und diese Ursprungsverbundenheit in Vergegenwärtigung für das Erreichen der Wirklichkeit von Verbindungseinheit aller Menchen im Handeln als Personen nur mit dem Gottesgedanken im Bewußtsein halten kann (nicht durch die „mystsiche“ Anwesenheit der ganzen Menschheit in einer Person: die Würde des Menschehn ist ohne die Stellvertretungshandlungen des Sohnes, der sich mit der Menschwerdung Gottes in die Entwürdiungen des Kreuzestodes gibt und so die Würde als göttlich in den Handlungen zu ihrer erkenntnisbedingt nur möglichen Wiederherstellung als göttlich gegebenes Vermögen wiederherstellt: als Anbruch des Kommens des Reichs Gottes – auf Erden).

In der Heiligung der Personen in ihrem Leib als Tempel des Heiligen Geistes (Paulus) - weil keine doppelte Vertretung ohne Sein von Menschen als lebendige.

Keine Konstruierbarkeit von „ewigem Leben“ nach dem Tod, weil dann der Erkenntnis des einzigen Gottes keine Sendung mehr verbunden ist. Darum kann eine ursprüngliche Einheit von Vater und Sohn im Geist „vor dem Sein der Welt“ als ein den Sohn sendendes Erkennen des Vaters gedacht werden, aber nicht nach dem Sein der Welt. Alles Ende ist Gericht und auf die Gerechtigkeitshandlungen für die geistige Orientierung zu beziehen. (thronend zur Rechten: gibt keine rettende Erkenntnis mehr) – Es kommt keine Erlösung am Ende, kein Akt der Barmherzigkeit steht noch aus: dieser ist in Christus erfolgt – alle Bitten nicht an einen strafenden Gottvater (der dann ja kein Vater ist), sondern an ihn als den, der alle Macht, was die Menschen betrifft dem Sohne übergeben hat – auch das Richten. - und darum die Bitten sich an den Herrn richten, den Sohn, der den Vater nicht eigens bitten muß (und so nicht wir den Vater neben dem Sohn).

8.

Weisung richterlicher Beurteilungskraft in der Maßgabe des Ecksteins. - Majestas Domini 

Aussonderung der Bitten – die als die Seinen sich vom Sohn her den Aufgaben fügen – keine anderen (Selbstreinigung der heils­egoistischen Hoffnungsgehalte) – mit in die Sendungsverantwortung der Verkündigung gegeben

→ Bergpredigt (Gewissen in Entscheidungsverantwortung der Handlungen und das Erinnerungsverhältnis)

9.

Handeln des einen Gottes als Vater (gedacht, angenommen – im Annehmen des Gebens der geistigen Gabe) – als Macht in aller wirklichen Macht: ohne Entscheidungsmitdenken (an sich indifferent nach gutem und Bösem) – Beurteilung der Entscheidungshandlungen im Bewußtsein und für dieses:  nu mit der Maßerkenntnis in Maßannahme der Wesensbestimmungen (Güte des Vaters mit Gerechtigkeit des Sohnes als ein Wesen, wie jeder Einheit von Person maßgeblich und zu deren Gründung in Einung mit allen Personen der Menschheit = mit allem Personseinkönnen (überhaupt)).

Augustinus - im Ternar entspricht das Sein des Vaters im Geist der memoria - als Gedächtnis wird er in der Haltung figuriert des Gnadenstuhls, der das Passionsgedächtnis des Gekreuzigten für die Einheit des trinitarischen Seins in Erkennbarkeit Gottes wahrt.