„Euer Herz lasse sich nicht verwirren“


Jesus kennt die Verwirrung der Herzen, er hat sie als Erschütterung (seines Gemüts) erfahren (Joh 12,27). Sie stellt sich mit der Abwesenheit Gottes ein; Jesus wird sie im Kreuzestod (wieder) durchstehen müssen. So ist das, wovor er warnt, mit seinem eigenen Weggang und dem Glauben an seine Gottheit verbunden. „Ihr glaubt an Gott, so glaubt an mich!“, - als den, der ich gehen werde – zum Vater, der das Grundlegende und Festigkeit Gebende überhaupt ist.

Dem sucht in einer sich einsetzenden Haltung, die folgende Ausdeutung meditativ nachzugehen und nimmt die "Ich-Rede" im Bewußtsein des sich Hineinversetzens auf. So kann ein Sein in Christus den Weg der Entsprechung von einem Denkweg her weisen.

'Als der zu ihm Gehende gehe ich nicht einfach von euch, verlasse ich euch nicht, sondern bezeuge den Weg selbst als das Göttliche: er, der Weg, der ich bin, ist die Wahrheit, er ist das verlässliche, auf dem ihr nicht in die Irre geht, euch nicht verwirrt in der Erkenntnis, was das Göttliche sei, was der gottentsprechende, d.i. der rechte Weg sei. Die Rechtheit des Wegs erschließt sich euch, da ich zum Vater gehend bei euch bleibe, als mit dem Vater eins, als grundlegend und Halt gebend im - mir gleich - den Weg gehen könnend. Das Bleiben als Weg un Wahrheit wird sich im Geist als geistiges Leben ermöglichen.'

Was Schutz und Sicherheit gibt und selbst als gut gegründet Bestand hat, ist das Haus des Vaters. 

'Als Haus meines Vaters ist es euer Haus, wie er als mein Vater der eure ist, da ihr an mich als Sohn Gottes glaubt, der im Wesen als gründend, bewahrheitend, wegweisend und Verwirrung auflösend die widerfahrenen Erschütterungen durchstehen und bewältigen zu können weist, sie nicht zu unwiderruflich auflösender, zerstörerischer Wirkung kommen zu lassen, eines Wesens mit dem Vater - und damit als Gott selbst. Wenn ihr so an mich glaubt, verwirrt ihr euch nicht, wenn ich gehe. Mein Gang zum Vater bereitet  für euch ein bei euch Bleibenkönnen des Göttlichen, da es unter euch einen Ort bereitet, in dem ihr in mir bleiben und in Gottes Anwesen Wohnung nehmen könnt, der euch verläßlich trägt, der euch ein Heim und Zuhause gibt, wo ihr das sein könnt, was ihr jeweils in der Verschiedenheit eurer Seinsweisen und Fähigkeiten mitsammen sein werdet.'

„Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen .... Ich gehe, um Platz für euch zu bereiten.“ 

Wohnung im Haus des Vaters in der Nachfolge des Wegs heim zum Vater zu nehmen, heißt teilzunehmen am Königtum Gottes, an der  Gotteskindschaft im Menschensohn Gottes: „dort, wo ich bin“: als durch ihn bereitet im Vorangehen, der Weg ist also ein 'Wohnung Geben', ein 'bei Gott wohnen Können' – Wie Christus als Sendung das Kommen des Geistes bereitet, indem er weggeht, ist das Wohnen bei Gott ein geistiges. Auf eine heilige Weise „dichterisch wohnet der Mensch“ sagt Hölderlin).

Im Haus Gottes zu wohnen, eröffnet sich als ein Hingelangen zu dem Ort, an dem der Sohn schon ist; als dieses sein Sein „dort“ (beim Vater und Eins mit dem Vater im Geist) ist er der Weg, der - auf eine zielführende Weise gründend - uns Orientierung gibt: als die Wahrheit selbst – nicht nur als der wahre Weg, sondern der Weg, der als die Wahrheit selbst sich zeigt und gangbar wird im Annehmen der Wahrheit als gründend und maßgebend in aller (weg- und wegweisungsbezogenen) Orientierung. 

Wir leben im Bewußtsein als uns Orientierende im Geist der Wahrheit, das Verläßliche und Gründende so als die Wahrheit in geistigem Sein vernehmend, annehmend, begreifend, da es auf sich bedeutend uns im Wort anspricht und wir uns als vom Grund unserer geistigen Gemeinschaft angesprochen und in Anspruch genommen sehen. In der Wegführung sind wir als unser Leben Führende angesprochen, die von sich erkennen, daß sie in den Vernunftvermögen (den geistigen Vermögen) der Lebensführung in Anspruch genommen sind. Das Wegführende bedeutet sich als Wahrheit, die im dem Wegmaß folgenden Glauben an die Gottessohnschaft jenes eröffnete Einwohnen anzunehmen ermöglicht, um in der Wahrheit sein zu können, in der die Gottheit Gottes besteht, deren Sein uns in Christus gewiesen ist.

Das Haus ist nicht durch Vorstellungen eines Ruheorts zu verbildlichen, sondern es ist ein Ortsbild des Wohnens als Teilhabe des Seinkönnens im Königtum Gottes als an der Königswürde (basileia) teilhabend, wie sie sich im Geist der Wahrheit als Heimstatt und Heimweg nur in dieser Verbindung erschließt und geistiges Leben in Gottesentsprechung ist und sein wird. Statt der Zerstreuung in die Vielheit einzelner, privater Häuser (vgl. Joh 16,32) wird hier eine Sammlung unter einem Dach (Zelt), in einem Haus verheißen, das verschiedene Weisen des Wohnens vereint uns so eine Gemeinschaft, nicht aus Gleichheit in Uniformität der Regel, sondern als Gefüge und Zusammenwirkung begreiflich macht. Das am ehesten angemessene Bild  für das Haus der vielen Wohnungen beim Vater dürfte im Begriff der Sammlung, der Ekklesia bedeutet sein: mit dem Auftrag von Kirche als Ort der Wahrheit (vgl, Walter Kasper „Die Kirche als der Ort der Wahrheit“ in: Theologie und Kirche S.255 ff, Mainz 1987). 

Ihr tritt die die Communitätsgründung weisende Gestaltbildung der ursprünglichen Vereinigung im Beistand des Geistes zur Seite, in der die Seele als Einheit verschiedener, aber einander bedingender Vermögen geachtet ist (Geist als das personal Vereinigende der Gemeinschaftsweisen von Kirche und Seele).

Sich auf den Gang zum Vater vorbereitend gibt der Weg als Wahrheit sich in ein bleibendes Anwesen, da er im Stiften des Glaubens an sich die Teilhabe am Gehen des Wegs ermöglicht und ein geistigen Mitgehenkönnen in der Wahrheit befestigt und so ein Wohnenkönnen im Haus des Vaters für die Folgenden vorbereitet. Das Wort: „den Weg dorthin kennt ihr“ leitet das Nachfragen zur Verdeutlichung ein, daß sich alle Erkenntnis von Gott als Vater durch und als der Weg zu ihm gibt, durch den und auf dem ein Wohnenkönnen im Geist bereitet wird. Die Antwort, die Jesus auf das, "Wir wissen nicht, wohin du gehst – wie sollen wir dann den Weg kennen?“ gibt, ist Weisung in die Wahrheit als Maß der Glaubensbotschaft, die zu kennen und vernommen zu haben, keinen Zweifel darüber mehr aufkommen zu lassen verspricht, was der Vater, was das Haus des Vaters und wie beschaffen die Wohnstatt sein wird, die für viele geeignet ist und einem jeden, der zu ihm kommt, in seinem Maß zu entsprechen vermag.

Die Wegweisung von Gottes gerechtmachender Gerechtigkeit ist ein im Annehmen ihrer Maßgabe Ermöglichten, dass ein jeder das Seine zu tun vermag. Genau darin wird die Nachfolge Christi zur Erneuerung der Schöpfung.

Was sich als Weg und Wohnung, zu der der Weg führt und die er zugleich so bereitet, daß wir den Weg als Heimkunft gehen können, zeigt, läßt ihn uns so zu gehen weisen, wie es unserem Vermögen, unseren Herzen und unseren Seelen vom Grund ihres Orientierungsvermögens als gemeinschaftsbildende geistige Wesen entspricht, die für dieses sich Orientierenkönnen Grundlegung und Maßgabe brauchen und Verläßlichkeit des führend weisenden Worts, das wir kennen können und im Vernehmen als wegweisende, als gute und rechte Orientierung uns in Rückbesinnung auf das Maß im Grund erneuernd zueignen können, wie es uns ursprünglich zugeeignet zu sein, die Schöpfungserzählungen bekunden. 

 Die Führung des Geists in die Wahrheit ist ein Reden und Künden (vgl. Joh 16,13-15).

Was wir als Eintreten in das Haus des Vaters erwarten dürfen, stellt sich uns nicht als ein Ruheraum jenseits des Lebens in geistiger Gemeinschaftsverantwortung als Personen dar, sondern erfährt alle seine uns vernehmbaren Bestimmungen als Weg, der die Wahrheit ist, im und für das Leben; darum ist der Weg als Wahrheit das Leben selbst. Das verbindende 'Und' im Jesuswort des Johannesevangeliums „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, und es kommt niemand zum Vater außer durch mich.“ (Joh 14,6) bedeutet Verbindung als Identifikation und gibt selbst schon für das geistige Vernehmen eine Verbindlichkeit als Identitäts­stiftung, stimmt ein in das gottentsprechend sich Verhaltenkönnen als Person, die sich vom Wort Gottes, das uns anspricht, orientieren läßt. Dies kann nur vom Identitätsgrund des Göttlichen als anwesend gewiesen werden:  "Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen." (Joh 14,7)

Der Weg gibt sich als die Wahrheit selbst, und indem die so angesprochen Hörenden an den Sprechenden als Wort Gottes glauben, das Fleisch geworden ist und unter ihnen wohnt, haben sie als diesen Weg ihren Weg, auf dem sie sein können im Geist der Wahrheit – auf einem Weg zu Gott, der als Weg Gott selbst ist, denn Gott ist die Wahrheit selbst.

Mit der Verbindung im Geist der Wahrheit wird Einheit einer Vielheit als Gemeinschaft für die Bestimmung des Auftrags der Kirche erkennbar, die jene „vielen Wohnungen“ im Haus des Vaters als Einheit verschiedenartiger Weisen der Teilnahme am Weg der Wahrheit und am Sein mit Gott erkennen lassen, wie sie als gottentsprechende Verhaltensarten sich in den geistigen Vermögen der Seele als Einheitsbedingung des bewußten Lebens und seiner Gemeinschaftswerke differenziert verfugen und so aus der sich erneuernden Ebenbildlichkeit im geschichtlichen Leben der Kirche ein mitzuverantwortendes Kommen des himmlischen Königtums Gottes (von dem wir ohne das Gedächtnis der Kirche kein tradierbares, bekundbares Wissen hätten) aufträgt und eröffnet. Eine Einheit der verschiedenbegrifflichen Wesensbestimmungen der Gottheit Gottes wahren können, in einem Denken, das sich bewahrheitet, da es sich im Geist der Wahrheit reflektiert und in seinen Verbindungen bewährt, erfordert eine von den Verkündigung der Evangelien geforderte, in konziliarer Theologie der gemeinschaftsstiftenden Verbindlichkeit fähige Eerkenntnisgestalt auszubilden.

Die theologische Einheit der Vielheit der Gottesattribute korreliert der pastoralen Einheit der Vielheit von Maßgaben je nach Vermögen aller Seelen als Maß der Einheit der Kirche, das sie nicht als Regel, nicht als Gesetz fassen, sondern nur in der Person Jesu Christi in Sendung des Geistes in Achtung angenommen haben kann - die Wege in Einsicht recht zu leiten. 

Die Teilhabe am lebendigen Geist ist mit dem Gehen des Wegs zur Bereitung der Teilnahme schon gegenwärtig, da sie das Erkennen (des Vaters) als eigenes Vermögen eröffnet, wie es durch das Mitsein in Christus statt hat (in seinem Geist mit ihm). Die Zusage: „Wenn ihr mich erkannt habt“ (d.i. mich als Gottessohn glaubt und eure Augen sich öffnen), „werdet ihr auch meinen Vater erkennen“ (als den euren), wird sofort in die Erfüllung als Gegenwart der Erkenntnis verwandelt: „Schon jetzt erkennt ihr ihn und habt ihn gesehen“ (in mir, durch mich im Geist, da ihr teilhabt) – damit wird die Weise des Gegenwärtigbleibens des Wegs als die Wahrheit von Gott als geistiges Leben in wegführender Erkenntnis angegeben und als wahre Gotteserkenntnis in (kirchengründender) Verläßlichkeit weiterzugeben ermöglicht (als ein traditionsstiftendes Weitergeben, wie es zur Sendung des Geistes gehört.

Der Weg, der nachgehend zu erkennen und als Wegerkenntnis in gemeinschaftsbildender Funktion weiterzugeben ist, ist geistige Arbeit, die im Leben der Kirche einen Ort haben und verantwortet werden können muß. – Sofern die Dichtung den Menschen als Menschen Wohnstatt stiftet, ist auch das Dichtersiche, das die Wahrheit liebt, eine die Anwesenheit Gottes wahrende geistige Arbeit, die zum Geist der Kirche muß gehören können. Die wahre Dichtung ist der Wahrheit verpflichtet, nicht dem schönen Schein.

„Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen“. Das Gedächtnis des Gesehenhabens ist das Bleibende, – es ist in den Werken des Geistes gegenwärtig, die insgesamt Gedächtniswerke bleiben.

  • Teilhabe ermöglichend – Heiligkeit als Würde – Würde der Teilhabe an der Gotteswürde, als würdig, im Haus des Vaters wohnen zu dürfen – Gegenwart Christi als Wohnstatt bereitend: Kirche Christi – als Weg und Wahrerin der Wahrheit, also teilhabend am Sein des Königtums Gottes in Gegenwart der Menschen, also in Erfüllung und Stellvertretung – in ermöglichender Gegenwart des Reichs Gottes als kommend – die Gegenwart des Kommens als Weg.
  • Werke als glaubensgründend, die insgesamt als wegweisende, weggebende, wohnungbereitende und an sich Teilnahme ermöglichend gewirkt werden; sie sind selbst als Werke des Geistes Orientierungsgaben für das geistige Wirken überhaupt; sie entwirren unseren Geist und eröffnen Gotteserkenntnis als in Wahrheit wegführend und werkleitend – zugleich vorbildlich und grundlegend in Gemeinschaftswerken, die ein Teilnehmen ermöglichen (so daß die dem göttlichen Weg des Geistes entsprechenden Werke nie Werke der Eigenmacht sind, weil keine Macht der Handlungsführung ohne Maß wirksam sein und Bestand gewahren und erhalten kann.)

Geist gibt Beistand als Geist der Wahrheit (14,16 ff). Wir haben es als dem göttlichen Geist entsprechend nicht mit x-beliebigen Arten von Werken und Wirkungen zu tun, sondern mit Werken der Liebe, der Güte, der Wahrheit und der Gerechtigkeit. Alle Weisheit Gottes legt sich in diese aus.

Werke der Liebe („Liebet einander, wie ich euch geliebt habe.“ – Wegweisung aus Vorbild und in Gabe von Liebesvermögen durch göttliches Lieben unter Menschen als Mensch (Joh 13,34); Zur „Verschränkung“ von Liebe und Wahrheit vgl. W Kasper a.a.O. S. 271)

Wir haben nicht an „Wunderwerke“ zu denken und zu glauben, weil wir in „Wundern“ nicht nachfolgen, nicht unseren Vermögen gemäß und keine größeren Werke wirken können. Wir haben darum für das Textverständnis zu unterscheiden:

Wunder sind Zeichen, nicht Werke. Werke sind Werke der Liebe, der Gerechtigkeit (als gerecht machend), der Heilung (der Seele) als Vergebung von Sünden. (vgl. Einsetzung der Sakramente; diese sind nicht auf wundertätige Weise heilsam.) Mit diesen Werken des Heils und der Rettung hat Jesus als Christus, in göttlicher Vollmacht, die Werke des Vaters vollbracht, dem er als die Gerechtigkeit selbst, die Liebe selbst ... gleich ist: desselben Wesens. Diese Werke werden von den Jüngern, die ihm nachfolgend an ihn als den Gottessohn glauben, fortgeführt werden können, ja sie werden noch größere vollbringen. Größer können die Werke im Beistand des Geistes aus dem Glauben an Jesus als Christus nur in dem sein, was durch den Menschensohn gegründet und begonnen wurde: die Glaubensgemeinschaft zu gründen, die Kirche, und jene Verkündigung der Gotteserkenntnis als in ihm erkennbar werdend, die zum Recht für alle Völker führt und zur Teilhabe am Reich des Vaters, auf den Weg zu bringen, der sich für alle Menschen darbietet.

Größer, weil die Gemeinschaft wächst – im Sinne also des Vermehrens. (“als die Zahl der Jünger zunahm“ - dies eine Verbindung von Apg 6,1-7 mit Joh 14,1-12) Größeres als Gott selbst im Gottessohn könnten dagegen an Wundern keine Jünger vollbringen. Solches dürfte auch kein Christ heute ernsthaft von sich beanspruchen. (vgl. die Erzählung in Büchners „Lenz“, der vergeblich im Namen Christi ein Kind wieder auferwecken wollte). In den Evangelien waren die Wunder Zeichen der Gottheit Jesu als Christus, konnten erst von der Auferstehung her gedeutet werden und verlangten einen Glauben an ihn, der selbst heilsam war, da er teilnehmen ließ an Eröffnung von Erkenntnis - wie in der Blindenheilung. Insbesondere das Markusevangelium macht deutlich, daß Jesus nicht als Wunderheiler mißverstanden werden wollte. Er ist nicht gekommen, Wunder zu vollbringen, sondern durch das ganz als Mensch Sein in der Begrenzheit der Vermögen sich der Verurteilung als ein Verkennen der Göttlichkeit im Menschen zu unterwerfen und so eine Umkehrung aus dem Tod zu vollziehen, die erlösend das Gottesverhältnis für alle Menschen erneuert. Passion und Tod ist kein Wunder und die Auferstehung kein Werk, das Christus selbst leistet oder uns weisen würde, daß wir es als Werke nachvollzogen. Darum ist es allein sinnvoll, die „größeren“ Werke als Werke des Geistes zu verstehen, die in der Kirche und als Mensch aus der Glaubensannahme der Wahrheit als Weg entspringen können.

Darum sind die Werke, die Jünger in seinem Namen vollbringen sollen, nicht die Wunderwerke der Auferweckung eines Lazarus, sondern jene Werke des Geistes der Wahrheit, die mit der Wegführung und Bereitung von verläßlicher Grundlage, dem Bauen als „Mitarbeiter Gottes“ (2 Kor) einen 'bewohnbarer Weg' zu den Wohnungen im Haus des Vaters stiftet, das in der Kirche ein Anwesendheit findet, eine Heimat, die unterwegs ist zu sich.

– Darum kann er der Weg sein, den er weist.