Verherrlichung - Würde in Erkenntnis (Joh 17)


Gott kann nur verherrlicht und als Vater geehrt (geachtet) und geliebt werden, wenn (Gott als Vater) der himmlische Vater den Sohn verherrlicht.

Das Verherrlichtwerden Gottes als Vater durch den von ihm verherrlichten Sohn ist Gotteserkenntnis als Erkenntnisgabe, ist Darstellung der Gotteswürde in der Achtung, da das Vermögen zur Achtung selbst gewürdigt (verherrlicht) und so zur Darstellung der Würde (Herrlhkeit) Gottes fähig und geeignet ist.

Verherrlichung heißt Darstellung der Himmlischkeit des Ewigen Lebens durch Teilhabe an ihm. Dieses zeigt sich als teilgebend im Verherrlichen des Verherrlichenden (Sohnes) und hat die Würdigkeit in der Verehrung der Gotteswürde denen gewiß, die diese Würde erkennen und im Achtenkönnen selbst würdig sind.

Die Würdemacht, in der der Sohn duch den Vater verherrlicht werde (als Bitte vorgetragen), ist eine Macht als ewiges Leben ermöglichende Gabe der Güte. Ursprüngliche Güte der Ermöglichung von Teilhabe am ewigen Leben auf das geistige Leben der Menschen bezogen: auf alle Menschen (als Geschöpfe). Die Macht über „alle Menschen“ - eine Macht der Güte und Gerechtigkeit, die, weil sie auf alle Menschen in dieser Gütemacht bezogen ist, denen, die in das Erkennen der Gotteswürde Kommen und sich in ihrem Achtungsvermögen als würdig erzeigen, eine Teilhabe ermöglicht, in der sie zu den „Seinen“ gehören (gehörend sich empfinden und also im Sohn mitverherrlicht sind = teilhaben an der Gotteskindschaft).

Die Macht der Güte und der Gerechtigkeit als Macht des Sohnes im Verhältnis zu allen Menschen zeigt an, daß sie zu den Bedingungen des geistigen Lebens aller Menschen gehört und daß sie auf die Seinen nur so bezogen sein kann, wie sie auf alle Menschen bezogen ist: das Erkenntnis gebende Wort richtet sich als den Achtungsgrund offenbarend an alle Menschen, bedarf aber in der Annahme eines verhaltensausrichtenden Erkennens, das als ein Achten zur Verherrlichung des Vaters gehört und die Verherrlichung durch den Sohn als Erkennen des Vaters ausweist, wie dieser den Sohn verherrlicht, da es diesem gegeben ist, den Vater zu kennen und diese Erkenntnis in allen willentlichen Handlungsbestimmungen zu wahren. Darum ist die Güte und Gerechtigkeit der Macht des Sohnes keine andere als die des Vaters (gleichen Wesens – keine Würde des Vaters erkennbar, denkbar, ohne Würde des Sohnes).

„Dies ist das ewige Leben: dich, den einzigen und wahren Gott, zu erkennen und Jesus Chrisuts, den du gesandt hast.“

Das ewige Leben ist als Leben Erkenntnis: Gotteserkenntnis als den wahren und als den einzigen;  so ist das ewige ein geistiges Leben. Sie wird unmittelbar verbunden mit der Sendung: aus der Erkenntnis folgt die Sendung, nur in Annahme und im Begreifen des Sendungsauftrags ist Gotteserkenntnis möglich – und umgekehrt, eine Erkenntnis hat nicht außerhalb des Lebens mit und in dessen Ewigkeit statt (die wir in der Zeit als das Ewiggeltende halten können, im Sein aber nicht außer dem Bewußtsein der Sendung auch nur denken können; darum müssen wir alle verräumlichenden und verzeitlichenden Vorstellungen eines daneben oder danach (Himmel im Jenseits) abtun und das Erkennen als Teilhabe am ewigen Leben in der Verherrlichung, den Werken, die aufgetragen sind, als in der Offenbarung als Heilsgeschichte und im Kommen des Reichs Gottes, das hier abgebrochen ist, und in der Teilahbe des Sendugnsauftrags nur als Kommen des Himmelreichs auf Erden in Anspruch genommen und aufgerufen werden kann, je teilzunehmen. [vgl 17,15: „Ich bitte nicht, daß du sie aus der Welt nimmst, sondern daß du sie vor dem Bösen bewahrst.“ - ganz auf das Sittlichseinkönnen abgestimmt, das zu Entsprechung in der Verehrung der Gotteswürde gehört.]

Darum gibt sich die Macht der Güte im verherrlichten Sohn als Eröffnung durch Gotteserkenntnis im Anruf an alle Menschen und es ist im Gehalt dieser Gabe als Wahrheit in Ermöglichung der Erkenntnis durch das Hören und Vernehmen des Worts keine Einschränkung getroffen: es muß vielmehr als Bedingung, Macht über alle Menschen zu sein, auch an alle Menschen gerichtet sein – die Erkenntnis sich als Erkenntnis des Menschenvermögens in dessen Bestimmung für diejenigen sich vollziehen, die teilnehmend folgen und die Sendung als eine irdische mit der Gotteserkenntnis als Vater (in Sohnschaft) erkennen. (sohnschaftliches Erkennen)

Macht „über alle Menschen“ als Macht des seiner Sendung im sich Erkennen Lassen (durch seine Werke und Worte) bewußten (eingedenk seienden) Sohnes kann keine andere als vermittels der Erkenntnisgabe und ihrer in Anspruchnahme von Gotteserkenntnis als Übernahme des Sendungsauftrags in Stellvertretung und Fortsetzung / Fortführung.

Den einzig wahren Gott als (= d.h.) Jesus Christus zu erkennen, „den du gesandt hast“, heißt ihn als gesandt zu erkennen und damit die Sendungsbestimmung zu vernehmen. Dieses Vernehmen der Sendungsbestimmung kann als Gotteserkenntnis, als mit ihr verbunden (d.i. als von Gott her „bestimmt“ = als göttliche Sendung) nur erfolgen, wenn die Gotteserkenntnis mit der Einsicht in das Unbedingte des Verpflichtenden sich vollzieht, sonst wäre sie nicht als Sendung von Gott her angenommen (anerkannt) und somit Jesus nicht als Gott.

17,4 – Dich verherrlicht, („und“ =) „indem“ ich das Werk zu Ende geführt habe, das du mir aufgetragen hast: als vollendet gibt der Sohn den Begriff oder die Idee des Werks, wie in der Nachfolge in dessen Ausführung eingetreten werden kann: göttliches Werk als in der Zeit von seiner Vollendugn her sich vollendend (Geist im Werk der Teilhabenden). Darum das „damit der Sohn dich verherrlicht“ (als Aufgabe unter Bedingugn des Verherrlichtwerdens des Sohns = Verherrlichung ist als Gott erkennbar Werden: in Kreuzestod als Erlörung und Heil bringend und in Auferstehung) in Vollendungsform (17,1)  „Ich habe dich auf Erden verherrlicht“ (17,4). Das „als vollendet“ gehört zur Doxa, zur Herrlichkeit in „Erscheinung“, die Erkenntnis sein muß (nicht gedacht, nicht einbildnersich gemacht) und die Erkenntnis sich als Glauben an die Göttlichkeit der Sendung in der Übernahme der Sendungsbestimmung vollziehen muß: nur so Werk der Verherrlichung vernehmbar, denkbar (als Bewußtsein in Teinnahme).

        
  • Herrlichkeit, die bei dir war (vor der Welt), vor allen     Werken (in Erkenntnis der Gottheit Gottes, gleich einer     Selbsterkenntnis im Wort, das auf Gott hin war) – nicht als Macht     gegen etwas, nicht als Durchsetzung (oder Wucht, Gewalt). - Aus     dieser ursprünglichen Kenntnis des Sohnes als des Worts, das die     Herrlichkeit ist, (Christus als Herr) konnte der Sohn als     Menschensohn den Namen des Vaters offenbaren: es ist der Name Gottes     als Vater (wie er in die Sendungsbestimmung, daß alle zu Söhne     Gottes im Gottessohn werden sollen, eingeht)



Jesus spricht von sich als Christus in der dritten Person: an ihn als den Gesandten zu glauben: ihn zu erkennen (mit dem Vater, durch ihn den Vater) (schon bekenntnishaft)

Dieser Text kann nicht und darf nicht so gelesen werden, als ob hier im Schenken des ewigen Lebens eine Wahl durch den Vater erfolgte: denn er (die Jesus-Rede) gibt den Gehalt wieder, mit dem er sich zu allen Menschen wendet: die Gottesrede als Logos im Sein als Mensch (Menschensohn) ist als Wahrheit in Erkenntnisgabe des Grundes der Würde als in der Verherrlichung erfüllt / sich entsprechend,

Wer und daß nicht alle zur Teilnahme kommen, ihrem Würdegrund im menschlichen Vermögen als Geschöpf nicht im Handlungsverhalten entsprechend ist dem Können in der Verbindung von Einsicht und Handlung (von sich Bestimmenlassen im sich als handelnd Bestimmen) geschuldet.


„Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, bevor die Welt war“ Logos beim Vater: wesensgleich in Güte und Gerechtigkeit – Ewigkeit


Sich wendend an das Bewußtsein derer, die den Namen Gottes als Vater vernommen haben:

„Ich habe deinen Namen den Menschen geoffenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast

Ein Herausnehmen aus der Welt – in der Bestimmung der Gesandtschaft: im schon Teilnehmen an der Erkenntnis: „Sie haben jetzt erkannt“ - „Sie haben die Wahrheit erkannt“

Vielmehr ist es gerade die Gabe des Vaters an den Sohn als erkenntnisgebend durch sich als Gesandt, daß es keine „Verfügung“ und Auswahlbestimmung ist, wer hört und wer nicht, sondern in die Erkenntnisaufgabe gestellt als zur Sendung (als Auftrag) und zum Sendungsgehalt gehörend.1

: denn die Worte, die du mir gabst, habe ich ihnen gegeben und sie haben sie angenommen

Die, die jetzt erkannt haben, waren dein (wie alle Menschen, die du  geschaffen hast): du hast sie mir gegeben, da sie erkannten

(das Väterliche identisch mit dem tatsächlichen Akt, Wirklichkeitsmacht – aber nicht als verfügt, sonst nicht dem geben, der sie durch das Wort anspricht, sondern als Vaterwirkung nur im Geist denkbar, da wir schon uns zu denjenigen zählen, die berufen sind, das gehörte Wort zu bewahren und wiederum offen an alle Menschen weiterzugeben: die „Auswahl“ ist Bestimmung zur Wendung in den Auftrag (Sendung: sende euch, wie sich gesandt bin)

(das die Seinen dem Sohn Geben erfolgt nicht mit und durch die Schöpfung von „ewigkeit“ her in diesem zeitbezogenen Sinn, ist nicht identisch mit der Herrlichkeit des Logos biem Vater, sondern ist ein Geben, das scih mit der Sendung es Sohnes nur ergibt, und ein Annehmen erfodert, wie es nur im Verhältnis von Sohn als Wort und den Erkennenden statt haben kann.

Wahrheit als göttliche – an die göttliche Sendung Jesu geglaubt (als Christus)

Heiligung

„In ihnen bin ich verherrlicht“: Bitte an Vater: verherrliche mich in ihnen = verherrliche Sie als mir zugehörig, meinem Wort als von dir entspringend: Wort der Gotteserkenntnis als in Gott entspringend, ursprünglich,

damit sie eins sind wie wir (einstimmend) – einander liebend

17,17 „Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit.“

17,26: Name bekannt gemacht: „damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen ist und damit ich in ihnen bin.“

„Ich bin nicht mehr in der Welt“ 17,11 [nachösterlich gesprochen, Verklärung] 

Sendung

„für alle, die durch ihr Wort an mich glauben.“ 17,20: das Wort, das den Logos zum Gehalt hat. ... wieder uneingeschränkt: „damit die Welt glaubt“

vgl. 16,33: Welt besiegt: in der Welt und/als in ihr erkennbar – in Bedeutung für die Welt, das geistige Leben in ihr

vollendet in der Einheit, damit die Welt erkennt.

nicht von der Welt – nicht aus der Welt stammend

Vater gibt dem Sohn „die Seinen“ in das Verhalten als Wort zur Annahme des Worts in der Erkenntnis, dadurch sie als die Seinen bestimmt werden

Vatermacht ohne Wahl ganz von der Vollendung dessen her, wie es dem Wort als den Vater zu erkennen gebend sein soll – denn nur so „erwählt“ in Annahme des Worts zur Entsprechung der Sendung – wie das Wort, das im Anfang (ursprünglich) bei Gott war.

Er gibt in die Verantwortung des Sohnes, der sie als die Seinen zu bewahren verantwortet – an ihm teilhabend, ihm ähnlich und sie aussendet, daß die Bestimmung, eines sein, wie wir eins waren = in Ewigkeit sind – erfüllbar sein kann: das Wie des Maßes in der Entsprechung sich bewahrheitet.

Darum als ein Sein in der Wahrheit (nicht in der Bestimmungs- oder Verfügungsmacht): alle Gott verherrlichende Organisation als ein Verantworten des Worts in Erkenntnisgabe Gottes – Sendung in Aussendung (vgl.Lesung an Christ Himmelfahrt: Mt 28).

Man darf der Gabe des Vaters keinen Logos zuerkennen, ohne den Logos als Sohn schon in Erkenntnisteilnahme am Vater einzubeziehen; dies aber ist allererst in der Annahme des Worts in die Sendung möglich; dies der Ort der Verherrlichung und der Teilnahme an der Gotteserkenntnis. Wort als gehört in Verantwortung.

Wendungen der Wahlgedanken als Berichtigung gegenüber der Ungerechtigkeit, die eine willkürliche Entscheidung der Verteilung von Gnade bedeutete: für unsere Verhaltensorientierung bedeutete: darum vorbildlich das „vor aller Welt“ Sein von Sohn und Vater

Sie sollen eins sein wir wir eins sind – ich in ihnen und du in mir (und so du in ihnen – aber eben nie unmittelbar: im Mittler: eine veränderte Handlungsform, in der Güte und Gerechtigket allererst zur Einstimmung kommen und als Gotteserkenntnis im Wort der Verantwortung gewahrt werden können. (Vernunftbedingugn der Einstimmung in den Handlungsgesetzen)

die Meinen wie mich


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1 vgl. im Bittgebet an den Vater oder in der Beichte, kann nicht der Vater als das verehrt werden, was mich dazu bestimmt hat, Sündig zu werden --- du hast zugelassen, du hast mich geprüft, ich habe versagt, du hast es gewollt und gewußt, daß ich versagen werde, du hast mir die Gnade nicht geschenkt, die Kraft zu haben, zu widerstehen, ich bin verworfen – Zerknirschung des Sünders: helfende, rettende Hand – vielleicht doch nicht ganz verworfen: indem ich dies Hoffnung habe, fühle ich mich schon wieder ein wenig in der Gnade .. die ich folglich unverdient empfange – nicht mit einem Gedanken der Gerechtigkeit vereinbar: Widerstreit von Güte und Gerechtigkeit im Vorbestimmungsgnadenbittgebet – Sündenbekenntnis: Beichte als Sakrament: befreit: wirksam – jedem, der wahrhaft bereut, zugänglich.]